Fast endloses, weites Flachland, riesige Olivenhaine, manchmal ein Schäfer mit seiner Herde - der Alentejo ist unverkennbar. Im Landesinneren ist es im Sommer manchmal unerträglich heiß, in der Küstenregion findet man jedoch immer ein kühleres Plätzchen mit angenehmen Temperaturen.
Drei imposante Tore führen in die Stadt Elvas, die im Lauf ihrer Geschichte abwechselnd von den Arabern, den Spaniern, den Franzosen und den Engländern besetzt worden war, und interessante Sehenswürdigkeiten bietet.
Estremoz ist eine malerische Stadt, die am Rand der Gebirgskette Serra de Ossa liegt, und einer der wichtigsten Verteidigungspunkte von Portugal gegen die vordringenden Spanier war.
Das Städtchen Évora geht auf die Römer zurück. Der historische Stadtkern wurde auf die UNESCO-Welterbeliste gesetzt. Besonders sehenswert sind der römische Tempel, die Kathedrale und mehrere Kirchen aus unterschiedlichen Epochen, sowie die alte Universität. Von architektonischem Interesse sind auch die zahlreichen Paläste und Herrenhäuser.
Die größte Attraktion des idyllischen Städtchens Mértola ist eine ursprünglich von den Arabern erbaute Burg mit Wachturm. In der Stadtkirche mit ihrer reich verzierten Fassade befinden sich Elemente manuelinischen Baustils. Sie steht auf dem Platz einer früheren Moschee.
Mit seinen weißen Häusern zeigt sich das Städtchen Serpa als heller Kleks auf einem landwirtschaftlich genutzten Hügel. Serpa ist von einer relativ gut erhaltenen Mauer umgeben.
Vila Nova de Milfontes ist der größte Badeort an der westlichen Atlantikküste zwischen Lissabon und der Algarve. Das pittoreske Stadtzentrum gruppiert sich um ein Kastell an der Mündung des Rio Mira in den Atlantik.